Panasonic Lumix DMC-G5 – Systemkamera

Der Nachfolger der Panasonic Lumix DMC-G5 ist da: Die DMC-G6.
Hier geht's zum großen Test und der Frage: Was ist besser?
Eine Systemkamera oder eine Spiegelreflexkamera? 

Eine Idee – vier Modelle. Mit seinen Systemkameras will Panasonic allen Ansprüchen gerecht werden. Das fängt an mit der kompakten und leichten Lumix DMC-GF5. Es folgt die Lumix DMC-GX1, die etwas größer ist und ein bisschen mehr Ausstattung zu bieten hat. Darf's noch etwas mehr sein, zum Beispiel ein elektronischer Sucher? Dann kommt die Lumix DMC-G5 ins Spiel. Und wem das noch nicht reicht, wer eine Kamera will, mit der sich auch Videos in atemberaubender Qualität drehen lassen, der greift zum Top-Modell Lumix DMC-GH3. Das hat allerdings auch seinen Preis: rund 1200 Euro ruft Panasonic nur für's Gehäuse auf. Bei anderen Herstellern gibt's dafür schon eine veritable Spiegelreflexkamera. Ein wahres Preis-Leistungs-Schnäppchen ist da die G5, die es schon für rund 650 Euro ohne Objektiv und gerade mal 100 Euro mehr mit dem einfachen Kit-Objektiv gibt. Und genau die will ich mir heute mal näher anschauen. Immerhin erblickte die G5 erst zur diesjährigen Photokina das Licht der Welt und ist noch grün hinter den Ohren. Im Test habe ich die Kombination aus der DMC-G5 und dem ebenfalls recht neuen Powerzoom-Objektiv 14 - 42 mm f 3.5 - 5.6 in der Kombo für 899 Euro. Powerzoom? Die Brennweite 14 - 42 mm hört sich nicht gerade nach großem Zoomfaktor an, von Power also keine Spur – oder? Die Erklärung: "Power" bezieht sich weder auf die Brennweite noch die Ausgangsblenden. Unter Power versteht Panasonic, dass sich der Zoom dieses kompakten Objektivs elektrisch verstellen lässt. Dazu hat die Panasonic DMC-G5 kurz hinter dem Auslöser einen kleinen Zoomhebel. 

Und damit man das Objektiv auch an älteren Modellen nutzen kann, die diesen Hebel nicht haben, ist seitlich am Objektiv ebenfalls ein kleiner Zoomhebel. Einige werden jetzt fragen: Wozu soll das gut sein? Für den normalen Fotografen macht das Ding nicht so den großen Unterschied. Wer aber auch gerne mal ein Filmchen drehen will, der wird sich mit dem Powerzoom schnell anfreunden. Immerhin kann man mit dem Objektiv auch mal eine ruhige Zoomfahrt machen, ohne sich die Finger beim Zoomen halb zu brechen. Selbst auf einem Stativ habe ich mit konventionellen Drehzooms nie vernünftige und ruhige Zoomfahrten hinbekommen. Zum einen kam das vom Drehen am Zoomring und zum anderen von der niemals gleichen und konstanten Zoomgeschwindigkeit. Selbst mit viel Geduld und Spucke bleiben die Nachteile des manuellen zoomens. Mit dem Powerzoom ist damit Schluss. Was die G5 sonst noch zu bieten hat: Weiterlesen.

Selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt bei einigen unbeliebt mache: Die Systemkameras von Panasonic zählen nicht zu den Stilikonen. Das Design der Kameras ist nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht hervorragend oder überraschend. Ich finde, am besten trifft es das Wort zweckmäßig. Aber genau das hat eben so einen leichten Unterton von "nett" – und wer nett ist, wissen wir ja alle. Auch die neue G5 schlägt in die gleiche Kerbe – also: Augen zu und durch. Schon beim ersten Anfassen bestätigt sich das eben Gesagte: zweckmäßig. Die DMC-G5 liegt tatsächlich sehr gut in der Hand. Die Griffleiste an der Vorderseite ist gut ausgearbeitet, hat die richtige Form und Tiefe, um meiner großen Hand ein sicheres Griffgefühl zu vermitteln. Die Daumenmulde an der Kamerarückseite ist ebenfalls gut geformt und vermittelt ein gutes Gefühl. Na also, werden jetzt einige sagen – geht doch. Klar geht auch, aber was fehlt ist dieser Wow-Effekt. Eine Wohlfühl-Oberfläche, die der Hand schmeichelt. Es bleibt eben beim zweckmäßig – was ja nicht schlimm ist, aber eben irgendwie langweilig. So, ich will euch damit nicht länger nerven und zum Wesentlichen kommen.

Eingeschaltet wird die DMC-G5 wie gehabt per kleinem Schalter an der Kameraoberseite. Ruck-zuck ist die Panasonic startbereit. Am besten sieht man das, wenn der dreh- und schwenkbare Kontrollmonitor ausgefahren ist oder zumindest umgeklappt ist. Ansonsten leuchtet der elektronische Sucher still und heimlich vor sich hin. Der löst mit 1,4 Millionen Bildpunkten auf und liefert ein brillantes Bild. Bei Schwenks bewegt sich das Motiv geschmeidig über den Mini-Bildschirm, von ruckeln keine Spur. Und selbst wenn ich jetzt zu nachtschlafender Zeit durch den Sucher in mein dunkles Büro schaue, sieht das Bild noch passabel aus. Klar ein deutlich sichtbares Rauschen will ich ja gar nicht leugnen, aber dafür, dass es hinter mir wirklich dunkel ist, zeigt der Sucher verdammt viele Details. Mir persönlich ist in Dunkelheit ein rauschender Sucher, durch den ich das Motiv erkennen kann, lieber, als einer, der nicht rauscht, dafür aber stockdunkel bleibt. Eins will ich jetzt aber wissen: Hat die G5 eine elektronische Wasserwaage? Mal schauen, was passiert, wenn ich die DISP-Taste drücke – und siehe da: Die Panasonic hat eine 3D-Wasserwaage, die natürlich sowohl im Sucher als auch im Display eingeblendet wird. Klasse für Brillenträger: Die G5 hat eine Dioptrienkorrektur von +/- 4 Dioptrien.

So jetzt aber raus mit dem Kontrollmonitor – klipp-klapp-dreh. Der hat eine Diagonale von 7,5 Zentimetern bei einem Seitenverhältnis von 3 : 2, eine Auflösung von 920.000 Bildpunkten und ist ein Touchscreen. Mir gefällt die Wiedergabequalität des Bildschirms gut. Das Motiv wird scharf und detailliert wiedergegeben.  Und wenn ich schon mal beim Thema Sucher und Monitor bin, dann erklär ich euch jetzt mal eine brandneue und geniale Funktion der Panasonic. Soweit ich weiß, gibt's die übrigens bislang ausschließlich bei Panasonic. Ich hab's schon ein paar mal gesagt: Ich liebe die Touchfokussierung. Wenn ich ein Motiv mit Vorder- und Hintergrund gestalte, kann ich ganz schnell per Fingerzeig die Schärfe genau dahin legen, wohin ich möchte. Habe ich die Kamera auf dem Stativ, kann ich beispielsweise mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichem Fokuspunkt machen. Wenn ich die dann später nacheinander mit Überblenden auf einem großen TV-Bildschirm zeige, sieht das echt stark aus, wie sich die Schärfe nach und nach verlagert. Da lassen sich tolle Effekte erzielen. So, jetzt kommt aber das Problem, dass die Sonne tief steht und ich auf dem Kontrollmonitor nichts mehr sehe. Also nutze ich den Sucher – genau den, auf den ich eben auch nicht mehr verzichten möchte. Jetzt habe ich aber das Problem den Fokuspunkt dahin zu schubsen, wohin ich ihn gerne hätte. Die meisten Hersteller lösen das, indem ich per Vierwegeschalter die Position wählen kann. Meist ist das ein echtes Gefummel. Und jetzt hat Panasonic die Lösung für das Problem: Kontrollmonitor ausklappen, in eine komfortable Position schwenken, das Auge an den Sucher, Motiv anpeilen und .... mit dem Finger auf dem Kontrollmonitor kann ich den Fokuspunkt jetzt genau dahin legen, wohin ich ihn haben möchte. Ist das genial? 

Und falls Zweifler jetzt sagen: Da muss ich die Kamera aber komisch halten und zwischen Kontrollmonitor und Gesicht ist doch eh kein Platz. Hab ich auch erst gedacht, ist aber nicht so. Mit der rechten Hand halte ich die Kamera entspannt und mit der linken kann ich ganz bequem auf dem ausgeklappten Monitor meinen Daumen bewegen – ohne dass die Gefahr besteht, dass der sich gleich ins linke Auge oder ins Nasenloch verirrt. Bei meinem Ausflug in die Winterlandschaft habe ich die Funktion bei einer Aufnahme einer Ähre (links) ausprobiert. Die wiegte sich ganz leicht im Wind und ich konnte der Bewegung mit dem Fokuspunkt problemlos folgen. Der Fokuspunkt ist dabei klein genug, um selbst die recht kleine Ähre genau zu treffen. Das Ergebnis seht ihr hier. Da das Objektiv "nur" f 4.3 als kleinste Blende in der mittleren Brennweite hat, ist der Hintergrund nicht ganz so unscharf geworden, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber als Beispielaufnahme sollte es reichen. Und falls ihr die G5 kauft und dann völlig verzweifelt davor sitzt und die Funktion auch haben wollt, es aber nicht klappt: Alles eine Frage der Einstellung. Menü-Knopf drücken, Individual-Menü aufrufen und auf Seite 7 den Punkt "Touch-Einst." wählen. Jetzt alle vier Punkte auf ON stellen – fertig. Die Größe des Autofokus-Punktes wird übrigens mit dem kleinen Drehrad neben der Daumenstütze auf der Kamerarückseite verändert. Und wer jetzt noch die komfortable automatische Umschaltung zwischen elektronischem Sucher und Kontrollmonitor haben möchte, der wählt auf Seite 6 des Individual-Menüs den Punkt "Augensensor" und stellt da den Punkt "Sucher/LCD-Auto" auf ON. Die Empfindlichkeit würde ich übrigens auf "LOW" stellen, sonst springt der Sucher schon bei der geringsten Sensor-Annäherung um – das kann ganz schön nervig sein. 

 

Und bevors zu den Testbildern und der Technik geht, könnt ihr euch noch das Video vom Auspacken der G5 anschauen. Da bekommt ihr einen ganz guten Überblick über die Systemkamera.

Panasonic Lumix DMC-G5 – Unboxing

 


Bedienung, Technik und Testbilder

Dass die Kamera gut in der Hand liegt, hatte ich ja schon gesagt. Und mit der Bedienung sieht es auch nicht anders aus. Die Kombination aus Tasten, Schaltern und Knöpfen in Verbindung mit dem Touchscreen ist bei der Panasonic gut gelöst. Wer bisher die Bedienung der Panasonic per Touchscreen kennt, weiß, dass sich die Menüs bislang nicht per Touch einstellen ließen. Damit ist jetzt Schluss: Alle Menüs können per Fingerzeig eingestellt werden und das geht sogar richtig flott. Und wer da nicht drauf steht – kein Problem, denn per Vierwegeschalter geht's auch. Was die Panasonic übrigens nicht hat, ist ein großes Drehrad an der Kamerarückseite. Dort ist nur das silberne Steuerkreuz mit dem MENU/SET-Knopf in der Mitte. So, und jetzt muss ich wieder mal meckern. Ich frage mich warum Panasonic diesen Vierwegeknopf nicht vernünftig beschriften kann. In diesen silbernen Knopf ist die Beschriftung hauchfein eingraviert. Wer nicht gerade Adleraugen hat und bei hellem Sonnenschein fotografiert, der wird darauf kaum was erkennen. Bitte Panasonic: Ändert das endlich! Und wenn wir schon bei den Knöpfen sind: In allen modernen Auto ist jedes noch so kleine Knöpfchen beleuchtet, selbst Fernsehbedienungen leuchten inzwischen. Warum um alles in der Welt bekommt es kein Kamera-Hersteller hin, seine Tasten und Knöpfe leuchten zu lassen. Und jetzt kommt mir nicht mir irgendwelchen Sachen wie Fehl- oder Streulicht. Auch im Auto kann ich die Tasten-Beleuchtung dimmen oder sogar ausschalten. Jedesmal, wenn ich in der Dämmerung oder im Dunkeln fotografiere, brauche ich eine Taschenlampe, um die Belegung der Tasten zu erkennen. Wer jetzt sagt: Du wirst doch deine Kamera so gut kennen, dass du weißt, welche Taste mit welcher Funktion belegt ist. Dem sage ich: Beim Auto weiß ich es auch, trotzdem ist es angenehmer und einfacher, wenn mir der Weg mit einem leuchtenden Symbol oder Text gewiesen wird. Und ehrlich gesagt, wenn ich längere Zeit nicht mehr mit einer Kamera fotografiert habe, vergesse ich einige Tastenbelegungen – aber genau die brauch man dann bestimmt in der Dunkelheit. Also liebe Kamerahersteller, nehmt euch an Autoherstellern ein Beispiel und lasst eure Tasten endlich leuchten – so schwer kann das nicht nicht sein.

 

So, erst mal genug von der Bedienung, später noch etwas mehr dazu. Jetzt geht's an die Technik der Lumix DMC-G5. In der Panasonic werkelt ein Bildsensor im Micro-four-third-Format (MFT, 17,3 x 13 Millimeter) mit 16 Megapixeln. Eine Besonderheit der Panasonic: Sie hat einen mechanischen und elektronischen Verschluss. Der Vorteil eines elektronischen Verschluss: Er arbeitet komplett geräuschlos. Wenn man also alle Pieptöne der Kamera ausschaltet, gibt sie beim Auslösen nicht einen Mucks von sich. Praktisch ist das beispielsweise in Museen, bei allen festlichen Familienfeiern wie Taufen und Hochzeiten und natürlich immer dann, wenn man unbemerkt fotografieren möchte. Zwei kleine Haken hat der elektronische Verschluss allerdings: Er reduziert die ISO-Empfindlichkeit auf ISO 1600. Nur bei Aufnahmen mit dem mechanischen Verschluss können Werte bis ISO 12.800 eingestellt werden. Und die höchste Serienbildgeschwindigkeit (SH) lässt sich ebenfalls nur mit dem mechanischen Verschluss wählen.

Jetzt aber zur Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-G5. Ich habe eine Belichtungsreihe mit ansteigender ISO-Empfindlichkeit geschossen. Die niedrigste ISO-Empfindlichkeit ist ISO 160, die höchste ISO 12.800. Im Menü kann ich umstellen, ob nur die vollen Blendenstufen gewählt werden können, dann sind es 8 ISO-Stufen, oder in 1/3-Schritten, dann sind es 20 Stufen. In der ersten Gallerie seht ihr die unbearbeiteten Originalbilder, die auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel runtergerechnet wurden. So könnt ihr euch einen ersten Eindruck von der Qualität in den verschiedenen ISO-Stufen machen.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 160, ISO 200 bis ISO 6400 und ISO 12800. 

Und jetzt geht's ins Detail. Ich habe von jeder Aufnahme einen Ausschnitt in der Größe 1200 x 900 Bildpunkten gemacht. So könnt ihr in der Originalauflösung selbst beurteilen, wie gut die Bildqualität in den einzelnen ISO-Stufen ist.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind ein Ausschnitt in Originalgröße von 1200 x 900 Pixel. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 160, ISO 200 bis ISO 6400 und ISO 12800

 

Klasse, das passt! Die Bildqualität der G5 ist super. Die Aufnahmen sind sehr detailreich. Die Zacken der Sterne in den Fenstern werden brillant wiedergegeben, selbst feine Äste sind einzeln zu erkennen. In den weißen Flächen der Wand sind auch noch feinste Helligkeitsunterschiede zu sehen, die Fugen zwischen den Steinen zeichnen sich deutlich ab. In dunklen Passagen sind Details noch erkennbar und verschwinden nicht in einem einheitlichen Pixel-Brei. Die Schrift auf den kleinen Schildern links unten ist problemlos zu erkennen. Feine Strukturen im Baumstamm werden detailliert wiedergegeben. Die Farbwiedergabe der G5 ist neutral und zeigt keinen sichtbaren Farbstich. Bei ISO 160 sind praktisch keine Bildstörungen (Rauschen) sichtbar. Bis ISO 400 verändert sich das Bildergebnis praktisch überhaupt nicht. Ab ISO 800 sind in der Vergrößerung minimale Bildstörungen(Rauschen) zu sehen. Unterschiede in der Detailwiedergabe sind aber kaum sichtbar. Selbst die feinen Äste des Baums werden noch einzeln wiedergegeben und verschwimmen noch nicht. Das ändert sich erst bei einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 1600. Da nehmen die Bildstörungen weiter zu und die Details beginnen zu verschwimmen. Dies wird in den feinen Ästen des Baums sichtbar. Einzelne Details, wie die feinen Zacken der Sterne werden immer noch recht präzise wiedergegeben. Auch die Schrift über dem Hauseingang ist noch gut lesbar. Die Schrift auf den kleinen Schildern links unten ist nun nicht mehr zu erkennen. 

Bei ISO 3200 nehmen die Bildstörungen weiter zu und Details gehen verloren. Jetzt verschwimmen die Zacken der Sterne in den Fenstern. In der Vollansicht sieht das Ergebnis aber immer noch gut und brauchbar aus. Mit ISO 6400 ist die Schrift über den Hauseingang nicht mehr lesbar. Details, wie die feinen Äste des Baums, verschwimmen zu einer grau-braunen Masse. In den weißen Flächen des Hauses sind nahezu alle Detail verschwunden. Die Bildstörungen (Rauschen) haben noch etwas zugenommen, ich finde sie aber immer noch erträglich und nicht so penetrant, wie bei manch anderen Kameras. In der höchsten ISO-Einstellung ISO 12.800 sind feine Details völlig verschwunden. In der weißen Fassade des Hauses ist jegliche Struktur weg. Die Zacken der Sterne sind nicht mehr zu erkennen, selbst die Struktur der Ziegel auf dem Dach verschwindet. Aber: Die Gesamtansicht der Aufnahme ist immer noch brauchbar. Die Aststrukturen des Baums sind zwar in den Details nicht mehr sichtbar, dennoch nicht so verschwommen, dass es wie gemalt aussieht. Auch die Bildstörungen (Rauschen) liegen zwar auf einem hohen Niveau, wirken aber immer noch nicht so grobkörnig und störend, wie bei manch anderen Kameras in dieser ISO-Einstellung.

Insgesamt finde ich das Bildergebnis der Panasonic Lumix DMC-G5 sehr gut. Im Vergleich zu früher hat Panasonic hier gute Entwicklungsarbeit geleistet und mit jedem Modell nochmal an der Bildqualität geschraubt. Und machen wir uns nichts vor: An ISO 12800 war während der Analog-Zeit nicht mal im Traum zu denken. Schon bei ISO 6400 konnte man die Silberkristalle ohne Lupe einzeln erkennen, von Details konnte da nicht ernsthaft die Rede sein. Meiner Meinung nach nimmt die G5 im Konzert der Systemkameras, was die Bildqualität anbelangt, einen der vorderen Plätze ein. 

Neben den ISO-Reihen noch einige Beispiel-Bilder. Alle sind mit dem Powerzoom 14 - 42 mm aufgenommen bei einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 160. In der Gallerie seht ihr die unbearbeiteten Originalbilder, die auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel runtergerechnet wurden. 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. 

 
Alle Bilder gibt es zusätzlich in voller JPEG-Auflösung auf meinem Flickr-Account:
 

 


Auslöseverzögerung, Serienbilder, Videos und mehr

Jetzt aber zack - zack. Genug über die Bildqualität gesprochen, jetzt geht's ums Tempo. Die Panasonics zählen ja nicht gerade zu den langsamsten, mal gespannt, wie sich die G5 schlägt. Es gab da bei neuen Kameras in jüngster Zeit ja die eine oder andere Überraschung – ich sage nur EOS M. Also die Kamera in die Hand, einfach mal drauf halten und auslösen. Klack – das ging flott. Nächstes Motiv und – klack. Die Panasonic ist echt schnell – für Point-and-Shoot-Motive eignet sie sich jedenfalls, soviel kann ich sagen. Auf der Kamera habe ich ja das neue Powerzoom-Objektiv. Um mal zu schauen, ob sie auch mit anderen Objektiven schnell ist, nehme ich einfach das 14 - 42 mm Standard-Zoom der Olympus PEN Lite -E-PL5. Und siehe da, auch damit geht's Auslösen flott. Große Unterschiede kann ich nicht feststellen. Und wo wir schon bei Fremdobjektiven sind, kann ich gleich mal die Olympus Lens-Cap ausprobieren. Erst mal verweigert die G5 damit ihren Dienst. Aber eine Einstellung im Menü und schon ist das Problem gelöst: Individual-Menü, Seite 8, Auslösen o. Obj. auf ON und schon geht's los. Klack, klack, klack – das geht richtig flott. Kein Wunder, schließlich muss die Kamera ja bei der Lens-cap auch nicht mehr fokussieren sondern nur die Belichtung messen. 

Jetzt ist eine gute Gelegenheit, den elektronischen Verschluss auszuprobieren. Also im Aufnahme-Menü auf Seite 4 den Punkt "Elektron. Verschluss" auf ON stellen. Dann noch im Setup-Menü auf Seite 1 die Signaltöne ausschalten. Jetzt ein Druck auf den Auslöser und ... absolute Ruhe. Das ist völlig ungewohnt, dass eine Kamera beim Auslösen nicht das geringste Geräusch macht. Anfangs fragt man sich: Hat die überhaupt ein Bild gemacht? Ja, hat sie. Irgendwie genial. So kann ich unterwegs Point-and-Shoot machen und es bekommt wirklich niemand mehr was mit. Kein piep, klick oder klack und wenn ich den Monitor noch einklappe ist nicht mal ein Bild zu sehen. Und wenn ihr jetzt fragt, wie ich dann den Motivausschnitt wähle? Gar nicht, Gefühl, Geschick, Erfahrung, Glück – 20 Aufnahmen sind Schrott, eine ist was geworden. Aber genau das ist das Spannende daran. Und die Panasonic ist dafür absolut perfekt. 

Nächstes Thema Serienbildgeschwindigkeit. Vier Tempi bietet die DMC-G5 an. In der langsamsten Geschwindigkeit L macht die G5 zwei Bilder pro Sekunde, dabei ist der Live-View aktiv und man kann das Motiv verfolgen. In der Einstellung M kommt sie auf gut drei Bilder pro Sekunde, auch noch mit aktivem Live-View. Noch flotter geht's in der Einstellung H, da macht die G5 rund fünf Bilder pro Sekunde. Allerdings ist dann der Live-View nicht mehr aktiv. Auf dem Display wird lediglich das aufgenommen Bild angezeigt. Noch ein Zacken legt die G5 in der Einstellung SH zu: Mit 20 Bildern pro Sekunde rattert die Lumix los. Allerdings nur mit einer Auflösung von vier Megapixeln. Bei allen anderen Geschwindigkeiten werden die Aufnahmen in voller Auflösung gespeichert. Ich find das Tempo der DMC-G5 ziemlich beeindruckend. Übrigens noch ein Punkt zur Einstellung der Serienbildfunktion, den ich etwas merkwürdig finde. Die Serienbildfunktion wird über einen Druck auf den unteren Teil des Vierwegeschalters aktiviert. Da kann ich zwischen Einzelaufnahme, Serienbildfunktion, Bracketing und Selbstauslöser wählen. Ist die Serienbildfunktion – oder eine andere – gewählt, erscheint die Einstellung nun auch im Quick-Menü. So weit so gut. Möchte ich die Serienbildfunktion wieder verlassen, so geht das nicht übers Quick-Menü, sondern wieder über den Vierwegeschalter. Warum der Punkt dann überhaupt im Quick-Menü auftaucht – keine Ahnung. Beim Bracketing kann ich übrigens wählen, ob die G5 drei, fünf oder sieben Aufnahmen machen soll. Und beim Selbstauslöser gibt es nicht nur die üblichen zwei oder zehn Sekunden Wartezeit, sondern auch die Option, dass die Kamera nach zehn Sekunden Wartezeit drei Aufnahmen macht. Eine gute Idee, denn gerade bei Gruppenaufnahmen, wird die erste Aufnahme nie was, da können drei schon ganz hilfreich sein.

Und wo wir schon bei den schnellen Bildern sind, passt das Thema Filmen prima. Panasonic hat da ja reichlich Erfahrung, immerhin bauen die Camcorder für alle Anforderungen. Schon in den früheren Modellen konnte die Video-Qualität überzeugen. Die G5 filmt in voller HD-Qualität mit 1920 x 1080 Bildpunkten und bester Bildfrequenz von 50p (im meinem Menü steht übrigens 60p, der Test am Bildschirm zeigt allerdings, es sind tatsächlich 50p). Die maximale Datenrate beträgt dabei 28 Megabit/Sekunde (Mbps). Weitere Einstellungen sind 60i und 30p bei Full-HD mit einer Datenrate von 17 Mbps. Zusätzlich kann auch die kleine HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixel mit einer Bildwiederholrate von 60p und 17 Mbps eingestellt werden. Neben diesen AVCHD-Formaten, kann die G5 auch im MP4-Format aufzeichnen. Und wofür brauche ich das? Ganz einfach. Wer seine Videos nachträglich bearbeiten möchte und einen etwas leistungsschwächeren Computer hat, der sollte das MP4-Format wählen. AVCHD fordert deutlich mehr Leistung vom PC bei der Bearbeitung als MP4. Beim MP4-Format kann ich zwischen drei Auflösungen wählen: 1920 x 1080, 1280 x 720 und 640 x 480 Bildpunkte. Wer seine Filmchen nicht am PC bearbeiten oder speichern will, kann sie über die Mini-HDMI-Schnittstelle auf einem Fernseher wiedergeben. Apropos HDMI-Schnittstelle: Während der Aufnahme wird das Signal nicht darüber ausgegeben. Das heißt: Eine Bildkontrolle über einen externen Monitor ist beim Filmen nicht möglich. Das kann nur das Top-Modell von Panasonic die DMC-GH3.

Was die Bildqualität von Videos anbelangt, spielt die Panasonic ganz oben mit. Bei 50p sehen die Aufnahmen wirklich toll aus, gestochen scharf und brillante Farben. Und das Powerzoom-Objektiv macht beim Filmen richtig Spaß. Zoomfahrten gehen ganz geschmeidig, ohne wackeln. Dazu kommt der sehr wirkungsvolle Bildstabilisator. Ein Stativ ist für die meisten Aufnahmen überflüssig. Die Schärfe zieht die Panasonic zügig und gleichmäßig nach. Selbst bei großen Entfernungswechseln innerhalb der Aufnahme macht der Autofokus nicht schlapp. Auch das lästige Pumpen beim automatischen Fokussieren kommt praktisch nicht mehr vor. Wenn ich mir das so anschaue – in vielen Situationen bekommt man mit der G5 klasse Videos hin und kann auf einen Camcorder verzichten. Noch ein Tipp: Beim Filmen lässt sich der Bildstil wählen. So lassen sich auch schöne Schwarz-Weiß-Filmchen drehen. Den Ton nimmt die G5 übrigens in Stereo auf. Klasse, der Aufnahmepegel lässt sich anzeigen und kann in vier Stufen manuell ausgesteuert werden. Ein Minuspunkt bekommt die G5 allerdings: Ein externes Mikrofon lässt sich nicht anschließen. Warum Panasonic bei einem Modell mit so toller Videoqualität daran gespart ist, ist mir ein Rätsel. Ein weitere Minuspunkt: Manuelle Einstellung von Blende und Belichtungszeit ist bei der G5 nicht möglich. Egal welche Einstellung für die Fotos gewählt ist, beim Starten der Videoaufnahme stellt die DMC-G5 Blende und Belichtungszeit automatisch ein. Manuelle Einstellungen sind nur mit dem Spitzenmodell Lumix DMC-GH3 möglich.

So, zwischendurch mal ein paar Fakten zu Größe und Gewicht. Das Gehäuse der DMC-G5 bringt inklusive Akku und Speicherkarte rund 400 Gramm auf die Waage. Damit wiegt sie rund 80 Gramm mehr als eine Olympus PEN Lite E-PL5, die allerdings keine elektronischen Sucher hat. Den hat die Olympus OM-D, die dann wiederum rund 25 Gramm mehr auf die Waage bringt. Mit anderen Worten: Die G5 leidet weder unter Magersucht, noch Dickleibigkeit. Das gilt auch für die Abmessungen. Klar durch den aufgesetzten elektronischen Sucher ist sie ein Stück größer als eine E-PL5. Die genauen Maße sind: Breite 12,0 Zentimeter, Höhe 8,3 Zentimeter und Dicke 7,1 Zentimeter. Die kommt vor allem daher, weil der elektronische Sucher hinten recht weit hinausragt und der Griff vorne. Hier ist die OM-D deutlich sparsamer und kommt daher nur auf eine Tiefe von 4,2 Zentimeter. Ansonsten ist die OM-D nur ein paar Millimeter größer. Und noch ein Wert: Mit dem neuen Powerzoom-Objektiv ist die Panasonic GMC-G5 im ausgeschalteten Zustand 8,2 Zentimeter dick. Auf die Waage bringt das Objektiv rund 100 Gramm. Neben den normalen Objektiven gibt es übrigens noch zwei weitere Powerzoom-Linsen: ein Telezoom mit der Brennweite 45 - 175 Millimeter und ein mittleres, sehr lichtstarkes Telezoom mit der Brennweite 35 - 100 Millimeter. Die durchgängige Lichtstärke von 2.8 hat allerdings seinen Preis: 1299 Euro. 

Zur Bedienung hab ich ja schon eine Menge gesagt. Deswegen jetzt nur noch mal das Wichtigste. Wie üblich: Am großen Drehrad auf der Kameraoberseite lege ich den Kurs fest. Programmautomatik (P), Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A) und manuelles Einstellen (M) sind Selbstgänger und bedürfen keiner weiteren Erklärung. Die kleine Farbpalette bietet 14 Kreativmodi von Expressiv, Retro, High- und Low-Key, Sepia, Monochrom, Impressiv, Cross-Prozess, Miniatureffekt, Weichzeichner und Sternfilter – um mal die Wichtigsten zu nennen. Man sollte sich übrigens von der Darstellung auf dem Monitor nicht täuschen lassen. Da steht an der Seite je nach Anzeige 1/5 oder 1/7. Wenn man durchblättert, kommen dann eben nur fünf oder sieben Kreativprogramme. Der Trick: Neben dem Hauptbild sind noch zwei oder drei kleine Vorschaubildchen und auf die muss du tippen, um zwischen den 14 Varianten zu wählen. Dann gibt's auf dem Wahlrad noch den Punkt SCN – klar: Die Motivprogramme, 23 an der Zahl. Und Panasonic hat sich da was ganz besonderes einfallen lassen: Die Namensgebung. Da heißt es nicht mehr "Landschaft" sondern "Ausgeprägte Szenerie". Weitere Beispiele gefällig? Bitteschön: Romantisches Abendrot, Weiches Bild einer Blume, Verlockende Speisen. Süßes Dessert und Entspannter Farbtonus. Prima, da weiß man doch gleich, was einen erwartet und zum besseren Verständnis wird natürlich ein Beispielfoto gezeigt. 

Nun kommen wir noch zu meinen beliebten Individual-Einstellungen C1 und C2. Es lassen sich jedoch nicht nur zwei Einstellungen speichern, sondern insgesamt vier. Und so geht's: Wahlrad auf das Programm stellen, was man möchte und sämtliche Einstellungen vornehmen: ISO, Autofokus, Auflösung, und, und und. Nun das Individual-Menü aufrufen und gleich den ersten Punkt "Ben. Einst. Spch." wählen. Da kannst nun den Speicher festlegen, auf dem die Einstellung abgelegt werden soll. Aufgerufen wird das – klar – mit einem Dreh auf die entsprechende Position. Wenn du C2 wählst kannst du zusätzlich zwischen C2-1, C2-2 und C2-3 wählen. Dazu einfach die OK-Taste drücken auf den Punkt "Individual-Modus" gehen und zwischen den drei Speichern wählen – fertig. Wenn man weiß, wie's geht, ist die Funktion einfach zu nutzen und praktisch.

Die Funktionen des Vierwege-Schalters sind selbsterklärend – zur Lesbarkeit der Tastenbeschriftung hatte ich mich ja schon augelassen. Auch die übrigen Tasten verlangen keine großartigen Erklärungen. Auf der Oberseite ist der Zoomhebel, der Filmauslöser und die iA-Taste. Etwas böse formuliert ist das die Deppen-Taste. Drückt man die, leuchtet sie zu allem Überfluss auch noch strahlend blau, so dass jeder sieht, dass man keine Ahnung von Fotografie hat. Denn: In dieser Einstellung macht die DMC-G5 alles automatisch – nur nicht das Motiv finden. Ehrlich gesagt, nutze ich die Funktion zwischendurch auch mal gerne. Ich muss mich um nichts mehr kümmern, die Kamera erkennt das Motiv, wählt das entsprechende Programm und dazu natürlich alle anderen Belichtungsparameter. Ach ja, iA heißt übrigens intelligente Automatik. Und das mit dem Deppen ist natürlich nicht ernst gemeint.

Neben den Tasten und dem Vierwegeschalter auf der Kamerarückseite gibt es da noch ein kleines Drehrad rechts neben der Daumenstütze. Das ist nicht nur ein Drehrad, sondern man kann es auch noch drücken und so verschiedene Funktionen aktivieren. Die sind je nach Einstellung unterschiedlich. Bei Belichtungs- und Blendenautomatik wird darüber Belichtungszeit oder Blende gewählt. In der manuellen Einstellung kann per Tastendruck zwischen Blende und Belichtungszeit umgeschaltet werden. In den übrigen Programmen lässt sich darüber die Belichtungskorrektur steuern. Ich hätte mir lieber ein großes Drehrad auf der Kamerarückseite gewünscht, so wie es die Olympus PEN-Modelle haben. Ich finde das kleine Rad der G5 etwas fummelig, weil es nicht weit genug aus dem Gehäuse herausschaut. Dadurch fällt es umso mehr auf, dass es sich recht schwergängig dreht.

Erwähnenswert ist noch die Q.MENU-Taste rechts neben dem Sucher. Wird die gedrückt, kannst du die wichtigsten Punkte, wie Auflösung, Autofokus-Modus, Beichtungsmessung und ISO-Empfindlichkeit schnell einstellen. Am einfachsten geht das per Touchscreen. Dazu auf den einzustellenden Punkt tippen und schon öffnet sich das Auswahlmenü. Stattdessen geht die Navigation natürlich auch per Vierwegeschalter: Mit links und rechts weiterblättern und mit oben oder unten in die Auswahlpunkte springen – Punkt wählen und mit OK bestätigen.

Insgesamt finde ich die Navigation und Bedienung der Panasonic Lumix DMC-G5 sehr gelungen. Nach kurzer Zeit findet man sich schnell zurecht und kann alle wichtigen Einstellungen schnell ausführen. Besonders clever finde ich die Funktion mit dem schiebbaren Fokusfeld. Während meines heutigen Foto-Ausflugs hab die Funktion gerne genutzt: tiefstehende Sonne, daher Arbeit mit dem Sucher und ein Motiv, bei dem sich das scharf zu stellende Bildelement auch noch leicht bewegt hat. Monitor rausgeklappt, Finger drauf und während ich durch den Sucher blicke den Autofokus-Punkt verschoben. Das klappt echt prima und ist eine tolle Funktion. Ich frage mich, warum die erst jetzt darauf gekommen sind.


Mein Fazit

Die Panasonic Lumix DMC-G5 ist nicht nur ein bisschen Modellpflege zum Vorgängermodell, sondern eine echte Weiterentwicklung. Anfgefangen vom deutlich ausgeprägten Griff, der die Kamera wieder besser in der Hand liegen lässt, der elektronische Verschluss, die Videofunktion mit 50p, der schiebbare Autofokus-Punkt, der Zoomhebel in Verbindung mit dem Powerzoom-Objektiv, die elektronische 3D-Wasserwaage – um nur die wichtigsten Punkte zu nennen. Die Bildqualität überzeugt mich absolut und die Videoqualität erst recht. Aufnahmen mit 50p in voller HD-Auflösung sehen brillant aus – da kann so manch günstiger Camcorder nicht mithalten. Deswegen ist die Kamera nicht nur für Fotografen eine gute Wahl, sondern auch für diejenigen, die gerne mal ein Video drehen wollen. Dazu gibt's von Panasonic eine große Objektivauswahl, die sich durch die des Mitbewerbers Olympus noch ergänzen lässt. Und wenn Panasonic jetzt noch ein wenig am Design feilen würde, ja dann ... aber ok, ich fange nicht schon wieder mit dem Thema an. Für mich jedenfalls ist die Lumic DMC-G5 eine echte Kaufempfehlung.

 

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