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Canon EOS 700D und EOS 100D –
Digitale Spiegelreflexkameras mit APS-C-Sensor

Canon rüstet seine Spiegelreflexkameras auf. Nach dem Vollformatboliden EOS 6D ist jetzt die Einsteigerklasse dran. Gleich zwei Modelle soll es ab April in den Regalen geben: die EOS 700D und die EOS 100D. Während bei der 700D klar ist, dass das der Nachfolger des Bestsellers 650D ist, ist die Positionierung der 100D auf den ersten Blick nicht so klar. Und eins scheint auch klar zu sein, dass die 650D das Update nicht überlebt, denn aktuell ist auf der Canon-Homepage nur noch die EOS 600D und die 700D – von der 650D weit und breit keine Spur mehr. Bleibt das Rätsel der 100D. Vielleicht helfen die technischen Daten ja weiter.

In beiden Kameras werkeln 18-Megapixel-Sensoren im APS-C-Format – also nix Neues eigentlich. Canon sagt: doch, und beschreibt den neuen Sensor als Hybrid CMOS-Sensor AFII. Was damit gemeint ist? Wenn ich das, was Canon schreibt, richtig verstehe, ist es eine ähnliche Technologie, die auch Fujifilm in ihren neuen X-Trans-Sensoren verwendet. Ein Teil der Sensoren im Zentrum sind Phasen-Detektions-Pixel, die für eine schnelle Autofokus-Geschwindigkeit sorgen sollen. Das soll vor allem bei Videoaufnahmen und im Live-View-Modus für mehr Tempo sorgen. Wenn's denn tatsächlich so ist, kann ich nur sagen: endlich. Denn damit wäre der nächste Schritt in Richtung "einfaches Filmen" mit Spiegelreflexkameras getan. Allerdings hat diesen Sensor nur die 100D. Die 700D soll für den Autofokus weiterhin neun Kreuzsensoren haben, während die 100D "nur" neun normale Autofokus-Sensoren hat – keine Kreuzsensoren. Auffällig bleibt aber, dass die 700D und die 650D nahezu identisch zu sein scheinen. Auch die Produktübersichten im Internet vermitteln diesen Eindruck. Die 650D ist zwar – wie schon erwähnt – von der Startseite verschwunden, lässt sich aber über die Suche doch noch finden. Und wie man übrigens sieht: Die EOS 600D wird weiter im Programm bleiben. Das ist praktisch eine 650D nur, dass der Klapmonitor kein Touchscreen ist und sie im Moment rund 550 Euro kostet (Mitte März 2013). 

Was ist aber noch das Besondere an der 100D? Ihre Abmessungen und ihr Gewicht. Das Gehäuse soll gerade mal 407 Gramm wiegen. Die Größe: 11,7 Zentimeter breit, 9,1 Zentimeter hoch und 6,9 Zentimeter tief. Im Vergleich dazu die EOS 700D: Die wiegt 580 Gramm, ist 13,3 Zentimeter breit, 9,9 Zentimeter hoch und 7,9 Zentimeter tief. Das ist durchaus ein Stück leichter und kleiner. Es sind übrigens die gleichen Abmessungen wie die der Canon EOS 650D, nur ein paar Gramm schwerer ist sie. Im übrigen soll das Gehäuse der 100D besonders griffig sein. 

Wie sieht es mit der Ausstattung aus? Beide Kameras haben einen Touchscreen mit einer Diagonale von 7,7 Zentimetern und einer Auflösung von rund einer Million Bildpunkten. Das entspricht exakt den Werten der EOS 650D. Ach ja, klapp und drehbar ist nur die Mini-Glotze der 700D, der der 100D ist fest eingebaut. Ansonsten bleibt alles beim Alten: ISO 12800 – bei der 700D erweiterbar auf ISO 25600, Motivprogramme – ein paar Neue sind dabei, Creativ-Filter, Videofunktion mit Full-HD und wie üblich mit maximal 30 Vollbildern pro Sekunde (30p). Während die 700D wie schon die 650D mit fünf Bildern pro Sekunde loslegt, sind es bei der 100D vier Bilder pro Sekunde. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Das Programmwahlrad der EOS 700D lässt sich jetzt endlos drehen und sieht deswegen auch etwas anders aus. Das der EOS 650D hatte zwei Anschläge beim M und HDR-Gegenlicht.

Dank der neuen Motivprogramme Kinder, Speisen und Kerzenschein soll sich die 100D besonders für Einsätze im familiären Umfeld eigenen – aha. Und im familiären Umfeld soll die 100D auch beim Filmen eine gute Figur abgeben. Dank des neuen Hybrid AF II soll's nun auch mit dem Autofokus flott zur Sache gehen. Ich bin gespannt. 

Canon EOS 700D

Canon EOS 100D

Meine Einschätzung

Die 700D ist in meinen Augen nur ein kleines Update der 650D. Wirkliche Fortschritte oder entscheidende Weiterentwicklungen kann ich nicht erkennen. Vermutlich ist das auch der Grund warum es die 650D ab sofort nicht mehr gibt – zwei fast identische Kameras machen wenig Sinn. Bleibt die Frage: Warum dann überhaupt ein Update, schließlich ist/war die 650D ein Verkaufsschlager. Ich habe das Gefühl, dass es hier nur darum geht, ein neues Modell auf den Markt zu bringen, um den Preis wieder ein wenig nach oben zu "korrigieren". Schließlich gibt es die 650D im Moment für rund 650 Euro (Mitte März 2013). Die 700D soll 849 Euro kosten – genau soviel wie die 650D beim Verkaufsstart kostete.

Aber vielleicht traute sich Canon auch nicht nur mit einem Modell aufs Parkett. Zwei neue Modelle sehen einfach besser aus. Bleibt die nächste Frage: Wo soll die EOS 100D positioniert werden? Als Einsteigerkamera ist sie meines Erachtens zu teuer. Immerhin verlangt Canon für das Modell 799 Euro. Das finde ich durchaus ambitioniert.

Ein Vergleich mit der Konkurrenz: Die Sony SLT-A58 mit 20 Megapixeln und ähnlicher Ausstattung kostet im einfachen Kit mit dem Standardzoom 549 Euro. Das Doppelkit 18-55 Millimeter und 55-200 Millimeter gibt es für 749 Euro. Das sind immer noch rund 50 Euro weniger. Nikons D3200 gibt es im Kit zur Zeit (Mitte März 2013) für 449 Euro. Und auch da kann sich die Ausstattung mit 24-Megapixel-Sensor sehen lassen.

Ich bin sehr gespannt, ob die Beiden die Herzen der Hobby-Fotografen erobern können. An der Bildqualität wird's sicher nicht liegen, denn die war schon bei der 650D klasse und das Niveau haben die beiden Neuen wohl mit Sicherheit. Auf den Test freue ich mich natürlich auch, speziell auf die 100D. Da bin ich gespannt, ob sich mir die Idee und das Konzept der Kamera erschließt.

 

 

 

 

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Über die Foto-Bude

Willkommen in der Foto-Bude. Mein Name ist Ralf Spoerer. Im September 2012 habe ich die Foto-Bude gegründet. Davor habe ich mehr als sieben Jahre für eine der führenden Multimedia-Zeitschriften als leitender Redakteur gearbeitet. Bis heute habe ich hunderte Digitalkameras getestet und hervorragende Kontakte zu allen Kameraherstellern aufgebaut. Bei meinen Tests in der Foto-Bude ist es mir wichtig, verständlich zu schreiben. Ich überfrachte meine Artikel nicht mit Unmengen technischer Daten, sondern lege Wert darauf, dem Leser Unterstützung bei seiner Kaufentscheidung zu geben. Aber auch nach dem Kauf sollen meine Berichte eine praktische Hilfe sein, um das best mögliche aus der Kameras herauszuholen. Ich ergänze das mit meinen ausführlichen Videos auf meinem YouTube-Kanal und den Bildern auf Flickr. Noch mehr zum Konzept der Foto-Bude gibt es HIER.

 

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